@ Woodstock: Ich stimme dir zu und argumentiere gegen Green *zwinker nach France*. Auch wenn wir hier ein wenig offtopic rutschen (Kafro, verzeih!) - Country Joe ist super toll! Wenn du mal unter diesen link hier gehst http://www.cosmic-river.de.vu/ und dann unter neue Artikel und dann Country Joe: ein progressiver Nostalgiker - da findest du ein Interview von mir mit dem guten Country Joe, das ich vor einigen Jahren durchgeführt habe. Der link führt übrigens zu unserer Forumszeitung cosmic river!
Also ich möchte bemerken, dass ich nicht dafür argumentiert habe. Aber wie kommen wir denn eigentlich einem Soldaten vor, wenn wir ihn so herablassend ohne ihn zu kennen aburteilen? Wir wissen nicht warum er dort ist, wir wissen nicht was er tut, wir wissen nicht, ob es ihm Albträume bereitet - oder von welcher Art - wir kennen seine Perspektive nicht, und wir können uns nicht sicher sein, dass er wirklich bereit ist zu töten. Und er merkt das und fühlt sich irgendwie dumm hingestellt und dann soll sich irgendetwas positives daraus entwickeln? Eine Armee im Krieg ist ein Zwangsapparat. Ich behaupte, dass jemand der zum Kriegsdienst gepresst wird, es sich nicht anders aussuchen kann. Tut er es doch, so wird er zu einem Martyrer, der Opfer irgendwelcher irren Kommandeure wird, sinnlos weil dann nur ein Signal an alle anderen ausgesendet wird, nämlich: "Weigerung bringt die Todesstrafe". Ich habe auch nicht verstanden, warum das auch kollektiv so funktioniert. Es ist eine schöne Idee, dass sich alle weigern, und im Grunde ist genau dies damals in Lissabon passiert, denn es entscheidet eben doch nicht das, was man ist, über das wie. Und ich möchte betonen, dass ich weder Mord noch Krieg unterstütze.
Oder wäre es doch besser einfach irgendwen blindlings zu verachten nur weil er ist, was er ist ohne ihn gehört zu haben?
wie hast du ihn persönlich gesehen??????????? **frankreich? ich muss kucken ob ich zeit hab ich mein das ist ja schon bald und ich hab mir schon einiges vorgenommen**
Löblich. Aber ich denke, dass die übrigen 95% der Gesellschaft Schwierigkeiten mit dieser Situation hätten. Auch Feigheit ist legitim. Nicht jeder kann ein Held sein. Und ich betone noch einmal, dass ich absolut gegen Krieg bin, nicht aber gegen irgendwelche Menschen.
das hat ja nichts mit held zutun das hat nur was mit der einstelung zu tun außerdem bin gegen leute die den krieg gut finden
Oh doch, sein Leben für eine Idee zu trashen ist heldenhaft. Das ist dann eine heldenhafte Einstellung. Also ich bin für Sokrates und intelligentes Ausharren mit aufgerollter Fahne à la Andersch.