Sommerloch?

Discussion in 'German' started by Pronature69, Aug 9, 2006.

  1. Hawklord

    Hawklord Member

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    Gleichmal zu Deinem ersten Link:


    • Zulässig ist die Vervielfältigung nur für den privaten eigenen Gebrauch, wozu auch noch der (Mit-)Gebrauch durch Familienangehörige oder enge Freunde zählt.
     
  2. YinYangFish

    YinYangFish Senior Member

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    Naja, eine klassische Analogaufnahme würde Dir auch heute keiner streitig machen. Dabei umgehst Du ja z.B. auch keinen Kopierschutz und musst unter Umständen 75 Minuten neben Deiner CD sitzen, oder zumindest rechtzeitig abschalten.
     
  3. Hawklord

    Hawklord Member

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    Ja, aber Pit in Deinem zweiten Link geht es um Uploader in Tauschbörsen, das ist doch nie und nimmer mit Leuten zu vergleichen die im Freundeskreis mal eine CD austauschen. Diese Uploader machen Musik über solche Börsen der Öffentlichkeit zugänglich, ein völlig anderes Thema.

    Und der dritte Link bezieht sich auf die USA. Hat also nichts mit Verboten und Gesetzen hier zu tun.
    Kann mich auch noch gut an einen Schüleraustausch nach England erinnern. Da fiel mir auf das auf jedem Doppelkasstenrekrder ein Sticker drauf war, das darauf hinwies das das kopieren nach englischem Gesetz verboten sei. Habe dann natürlich nachgefragt, weder meinem Austauschschüler, noch seiner Klassenkameraden hat das gestört.


    Eine private Meinung habe ich auch zu dem Thema: Finde es schlecht wenn speziell Nachwuchskünstler, Undergroungeschichten, etc. massenweise an der Uni, im Schulhof, etc. kursieren.
    Habe aber nichts dagegen, wenn man im privaten Kreis unter Freunden Leuten mal Musik, Filme zugänglich macht. Es war schon immer eine Möglichkeit Künstler kennezulernen und führt doch oft dazu dass die nächste Platte der nächste Film dann auch gekauft wird.
    Interessanter Weise haben kleine Labels damit auch weniger Probleme, die Wissen um die Verbreitung Ihrer Musik und das früher oder später gekauft wird. Wärend die großen Abzocker z.B. Sony, die Bertelsmänner, Warner, etc. einen Hals bekommen und sich schwachsinnige Kopierschutzmechanismen für Ihre Tonträger einfallen lassen. (Im Prinzip ist eine kopiergeschützte CD gar keine richtige CD, sie darf sich rechtlich eigentlich auch nicht mit dem Label "Compact disc digital audio", schmücken da sie nicht dem red book Standart entspricht, das einen Kopierschutz nicht vorsieht. http://de.wikipedia.org/wiki/Rainbow_Books).
    Oft behaupten die großen Medienunternehmen, das das private kopieren den Rückwärttrend im Musikbusiness bewirkt hat. Ich kann es nicht nachvollziehen.
    Was im Netz gezogen wird liegt in minderer mp3 Qualität vor , das ist keine Konkurrenz zu einer CD. Im privaten Kreis kann man natürlich CD's kopieren. Aber in den 70er und früher 80ern Jahren konnten viele Leute auch in erstklassiger Qualität analog kopieren. Tonbandmaschinen waren damals sehr verbreitet.
    Der Grund dürfte vielmehr darin liegen dass heute das Hobby CD hören (bei der Masse der Bevölkerung), mit vielen anderen Freizeitmöglichkeiten konkurriert. (Andere Bereiche wie z.B. der DVD Markt gewinnen ja ständig dazu).
    Der zweite Grund dürfte darin liegen, dass die Majors heute nicht mehr Bereit sind Künstler aufzubauen, langfristig zu planen auch mal geringere Umsätze einer künstlerisch interessanten Band hinzunehemen. Das einzige was zählt ist der schnelle Euro. (Entsprechend ist das Produkt. Vertstehe ziemlich gut das sich viele Leute von der Boygroup xy nur noch ein schepperndes MP3 File ziehen). Kurzlebige Musik braucht man sich auch nicht auf einem wertvollen Tonträger holen. In den 70ern war das anders. Es wurde z.B. in progressive Rockmusik auch von den großen Labels investiert. (Heute würden so Megaseller wie Pink Floyd wahrscheinlich nur bei einem Indy unterkommen).
    Die öffentlich-rechtlichen Sender haben in Spezialsendungen auf interessante Musik hingewiesen. Das gibt es nicht mehr. (Oder nur in Ausnahmen). Für die breite Masse besteht nur noch Zugang zu "Chartfutter". Dafür wurde schon immer nicht viel vom Konsumenten ausgegeben. Und da die Vinylsingle tot ist (zumindest für den Mainstreammarkt), der Nachfolger CD-Single nicht etabliert wurde und die CD Maxi teurer ist, wird eben die Musik aus dem Netz geholt.
     
  4. Hawklord

    Hawklord Member

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    Na, ja auch eine Digitale Kopie ist erlaubt, solange der Kopierschutz nicht umgangen wird.

    Es ist ganz einfach man umgeht keinen Kopierschutz wenn man völlig legal bei der Firma Hucht in Berlin sich den "Jitterkiller" (früher vor der Gesetzesnovelle hiess das Gerät Copyprozessor) kauft und ihn zwischen den CD Player (digitaler Ausgang optisch oder coaxial) und der digitalen Soundkarte bzw. dem (HIFI) CD Recorder anschliesst. (Es beseitigt ja Jitter, also digitale Verzerrungen. http://de.wikipedia.org/wiki/Jitter).
    Natürlich beseitigt es auch andere "Störungen" auf der CD.
    http://www.copyprocessor.de/hauptseite.html
     
  5. Pit Schepatsche

    Pit Schepatsche Member

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  6. Hawklord

    Hawklord Member

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    Das Recht auf Privatkopien (auch für Freunde) will ich mir aber definitiv nicht nehmen lassen. Es war im alten Urheberrechtsgesetz gedultet und ich sehe nicht ein dass es nun geändert wurde.
    (So ganz nebenbei es sind nicht viele CDs die bei mir nicht original sind allerhöchstens 2 Prozent meiner Tonträger).
    Habe da keine schlechtes Gewissen fühle mich auch nicht als Dieb.
    Denke auch mal dass so eine rigide Auslegung des Urhebergesetzes der Kunst schadet. Halte nämlich zum einen das arrangieren von Mixtapes für einen kreativen Art der Betätigung. (Gleiches gilt natürlich auch für den digitalen Pendants, der Mix CD). Zweitens sind bei so einen Urheberrechtverständnis auch Formen wie der Bastard Pop (Remixe aus meist 2 Interpreten) legal meist nicht möglich. http://de.wikipedia.org/wiki/Bastard_Pop
     
  7. Pit Schepatsche

    Pit Schepatsche Member

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  8. Southernman

    Southernman Boarischer Rebell

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    Das ist ja noch viel komplizierter Pit. Das unanständige Angebot wurde von einem deutschen Staatsangehörigen von deutschem Boden aus einer schweizer Staatsangehörigen auf schweizer Boden unterbreitet, in einem Forum, dessen Adresse zwar bei NIC USA angemeldete ist, dessen Server aber in den Niederlanden laufen. Ob da nicht gleich der Internationale Gerichtshof dafür zuständig ist?
     
  9. Pronature69

    Pronature69 Member

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    *sichkringelligunddannkaputtlacht*
     
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