Ich musste blinzeln, so schön war das Funkeln von tausend und abertausend Sternen, die ein zartes Lila aussendeten, das sich aus der Distanz zu einem Strom von Licht zu verdichten schien. Gut, dass ich näher gekommen war.
Es roch nache Regen... das Geruch kam von meine Kindheit an... ich als Kind... Unser Haus am Waldrand... und hinter wald war meer... schwarze meer... der gar nicht schwarz ist... dagegen... sonnenstrauhlen blitzen aufs blaue wellen.... und immer wenn ich im wald bin, hab gefuehl, das hinter ihm meer ist, und es richt immer nach meer... bisshen gesalzen... als ob die wellen mit dem strand spielen...
An einem sonnigen Abend ging ich am Waldrand spazieren und sah einen Hund. Es war einer von diesen kleinen, wuschigen, die - obwohl eigentlich verschmust - gewöhnlich mit erhobenem Kopf kläffenderweise der Welt kundtun müssen, dass sie 'etwas Besseres' sind. Er begleitete ein schönes Mädchen, das ich hier noch nicht gesehen hatte, aber es war ein ungleiches Paar. Das Mädchen schien ganz sanft über dem Boden zu schweben, sie berührte das Moos unter ihren Füßen kaum, denn sie meditierte. Sie ließ es mit leisem Lächeln geschehen, dass der bellende Wollknäuel sprang und hüpfte und sie mit sich zog, wohin auch immer er wollte. Er hielt ein wenig inne und schaute mich aus der Entfernung neugierig an, in absoluter Anspannung, während das Mädchen, sich im Winde wiegend, von mir kaum Kenntnis nahm. Auf einmal fing es an zu regnen. "Weißt du einen Ort, der uns vor dem Regen schützt?", fragte die Zauberfrau. Sie war jetzt ganz nah und der Hund prüfte schnüffelnd meine Hand. Er entdeckte, daß in ihr etwas zu essen war. "Ja, sicher," entgegnete ich und gab dem Hund eine grüne Traumperle zu fressen, die ihm schmeckte. Während der Hund so vor sich hin kaute, wies ich dem Mädchen und ihrem Vierbeiner den Weg zu einer wundersamen Höhle, aus der lilafarbenes Licht zu dringen schien. Ich war mir nicht sicher, warum das Licht lila war, aber es waberte und wogte, es schillerte und glänzte, lud zum Verweilen ein und ließ die Augen funkeln. Das Mädchen ich und der Hund gingen in die Höhle hinein. Ich musste blinzeln, so schön war das Funkeln von tausend und abertausend Sternen, die ein zartes Lila aussendeten, das sich aus der Distanz zu einem Strom von Licht zu verdichten schien. Gut, dass ich näher gekommen war. Es roch nach Regen, den Geruch kannte ich aus meiner Kindheit. Ich als Kind und unser Haus am Waldrand. Hinter dem Wald lag das Meer. Das schwarze Meer, das eigentlich gar nicht schwarz ist. Nein, Sonnenstrahlen blitzen auf den blauen Wellen. Und immer wenn ich im Wald bin, habe ich das Gefühl, dass hinter ihm das Meer ist und es riecht immer nach Meer, ein bisshen gesalzen, als ob die Wellen mit dem Strand spielen. (hey Tina, hab es ein bisschen verbessert, du hast ja im icq gemeint ich soll das tun, hoffe es ist ok). Als ich mich an die Dunkelheit gewöhnt hatte, sah ich, woher meine Erinnerung an das Meer kam. Ein wunderschöner, kleiner Wasserfall befand sich vor mir. Ihm zu Füßen lag ein ganz kleiner Teich, der in ein Bächlein mündete. Der kleine Bach bahnte sich den Weg aus der Höhle. Verwirrt sah ich mich um, denn diese wundersame Stätte schien die Zauberfrau mit ihrem Hund verschluckt zu haben. Sie war wie vom Erdboden verschwunden.
... bis plötzlich das Funkeln zu verlöschen begann. Es wurde dunkel um mich herum, während sich das Licht langsam tiefer ins Erdinnere zurückzuziehen schien und um mich nur nackte Nachtschwärze zurückließ. Ein kalter Luftzug streifte meine Wange.