Gefahrenzone Erde

Discussion in 'German' started by Heaven, Jan 9, 2005.

  1. Heaven

    Heaven Senior Member

    [​IMG] (was denkt ihr?)


    DIE ZEIT

    02/2005

    Gefahrenzone Erde

    Beben, Sturmfluten, Meteoriten-Einschläge, Klimawandel, globale Seuchen und Hungersnöte bedrohen die Menschheit. Ist der Tsunami der Anfang eines finsteren Zeitalters?

    Von H. Albrecht, F. Drieschner, R. von Heusinger, W. Uchatius und F. Vorholz

    Kann sein, La Palma stürzt ins Meer. Nicht die ganze Insel natürlich, aber doch so an die 500 Milliarden Tonnen Gestein, abgerissen von der instabilen Westflanke des aktiven Vulkans Cumbre Vieja. Die größte Flutwelle in der Geschichte der Menschheit würde dann westwärts rasen, an der amerikanischen Ostküste wäre sie immer noch an die 50 Meter hoch. »Jederzeit«, schrieb das Wissenschaftsmagazin New Scientist, könne es losgehen. Unter Wissenschaftlern ist das umstritten. Kann auch sein, dass der Vulkan noch einige Millionen Jahre hält.

    Vielleicht trifft auch ein riesiger Meteorit die Erde. Die Astronomen haben geeignete Kandidaten auf, nein, nicht einem Kollisionskurs, aber doch auf einem bedenklichen Annäherungskurs ausgemacht, Masse und Aufschlagsenergie sind jeweils schon berechnet. Möglich, »dass uns das Problem morgen früh ins Haus steht«, behauptet Sir Crispin Tickell, der die Ehre hat, als Mitglied einer britischen Regierungskommission diese Gefahr und mögliche Abwehrmaßnahmen zu untersuchen. Ein Spinner? Die Menschheit, könnte man einwenden, hat derzeit dringendere Sorgen.

    Zerbrechende Inseln und Meteoriteneinschläge gehören jener Kategorie »seltener Ereignisse« an, zu der die Wahrscheinlichkeitstheorie zwar Aussagen trifft, aber nur solche, die für Prognosen untauglich sind. Dennoch lassen sich Aussagen über künftige Katastrophen treffen. Sie sind im Großen und Ganzen unerfreulich und besagen, dass wir in den kommenden Jahrzehnten mit mehr und schwereren Unglücken rechnen müssen, als wir es aus den, sagen wir, letzten fünfzig Jahren gewohnt sind. Der Tsunami im Indischen Ozean war wohl nur der Anfang.

    Dafür spricht schon der Augenschein. In den vergangenen dreißig Jahren hat sich nach Berechnungen der Münchener Rückversicherung die Zahl der Naturkatastrophen verdreifacht. Dass es so ist und schlimmer kommen dürfte, liegt an einigen auf mittlere Sicht unaufhaltsamen globalen Entwicklungen. Die wichtigsten davon sind

    - Bevölkerungswachstum, - Klimawandel, - die wachsende Mobilität, - die wachsende Beweglichkeit des globalisierten Finanzkapitals.

    Im Jahr 1900 besiedelten 1,6 Milliarden Menschen die Erde, 1974 waren es 4 Milliarden, heute sind es mehr als 6 Milliarden, und Mitte des Jahrhunderts werden es um die 9, womöglich gar 12 Milliarden sein. Danach dürfte die Zahl der Menschen wieder kräftig sinken, was nicht unbedingt ein Grund zur Freude ist: Das Phänomen der Überalterung, das sich in Europa ja erst andeutet, dürfte dann mit voller Wucht auch Länder treffen, in denen die Menschen ihr Dasein bislang noch durch harte körperliche Arbeit fristen.

    Ob Bevölkerungswachstum selbst schon eine Katastrophe ist, ist umstritten. Unbestreitbar aber werden dicht besiedelte Zonen der Erde besonders anfällig für Naturkatastrophen aller Art. Denn immer mehr Menschen werden sich an gefährlichen Plätzen niederlassen. Schon heute leben einem neuen »Desaster-Report« der UN zufolge 75 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten, die im Laufe der vergangenen 20 Jahre von Erdbeben, Tropenstürmen, Hochwasser und Dürren heimgesucht wurden. Tropenstürme bedrohen mehr als 500 Millionen Chinesen. Sturmfluten gefährden 160 Millionen Inder. 30 Millionen Japaner wohnen in erdbebengefährdeten Regionen. Und insgesamt zwei Drittel der Weltbevölkerung leben weniger als 50 Kilometer von der nächsten Küste entfernt und sind deshalb sämtlichen Gefahren ausgesetzt, die vom Meer kommen - einschließlich Tsunamis.

    Eigene Risiken verursacht der weltweite Prozess der Verstädterung. Die durchschnittliche Einwohnerzahl der 100 größten Städte stieg von 2,1 Millionen im Jahr 1950 auf heute mehr als 5 Millionen, wobei in Megacitys wie Bombay, Lagos oder Kairo mehr als die Hälfte aller Einwohner in Slums hausen, unter erbärmlichen hygienischen Bedingungen. Naturgewalten wie jene Schlammlawinen, die 1999 an die 30.000 Slumbewohner in Venezuela umbrachten, sind dort womöglich noch die geringsten der Gefahren. Schlimmer sind Erdbeben, die, das weiß man aus Vergleichen etwa zwischen amerikanischen und türkischen Städten, vor allem dort Opfer fordern, wo schnell und billig gebaut wird. Es sei »nur eine Frage der Zeit«, bis ein schweres Beben direkt unter einer Millionenstadt mehrere hunderttausend Todesopfer fordert, heißt es bei der Münchener Rück.

    Homo sapiens lebt ähnlich wie seine Legehühner

    Der globale Klimawandel dürfte diese Gefahren vergrößern. Ein UN-Ausschuss hat das Wissen über dessen Folgen zusammengetragen:

    - An vielen Küsten wird das Wasser steigen und größere Landstriche als bisher überschwemmen. Meerwasser wird in Süßwasserquellen eindringen, Sturmfluten werden Küsten wegspülen. - Schon heute leiden 1,7 Milliarden Menschen an Wassermangel; in 30 Jahren werden es etwa 5 Milliarden sein, mehr als die Hälfte der Menschheit. - Überschwemmungen und Erdrutsche, hervorgerufen durch heftige Regenfälle, bedrohen Siedlungen in weiten Teilen der Welt. - Hitzebedingte Krankheiten und Todesfälle, seit Sommer 2003 auch in unseren Breiten ein bekanntes Phänomen, werden häufiger. Und mit den Überschwemmungen werden sich Durchfall- und Atemwegserkrankungen ausbreiten, Hunger und Unterernährung sowieso.

    Aber den Bewohnern der Megametropolen (und von dort aus der gesamten Menschheit) droht bei weitem Schlimmeres. Würde ein außerirdischer Biologe die Lebensweise des Homo sapiens katalogisieren, so dürfte ihm die Žhnlichkeit menschlicher Groß- und Riesenstädte mit den Stall- und Käfiganlagen der Massentierhaltung auffallen: zahllose genetisch fast identische Individuen auf engstem Raum. Wie verheerend ein seltenes Virus in solchen Monokulturen wüten kann, war während der Geflügelpest 2003 in den Niederlanden zu beobachten.

    Noch ist die Menschheit ihrem Todesvirus nicht begegnet, aber in entlegenen Dschungelgebieten in Südamerika oder Afrika dürfte es an geeigneten Kandidaten nicht fehlen. Bislang rafften sie allenfalls einmal die Population eines Dorfes dahin, worauf mit seinen toten Wirten auch das Virus wieder verschwand. Doch hungrige Bauern arbeiten sich mit Brandrodung immer weiter durch die Dschungel vor - und hat es das Virus erst einmal bis zum nächsten Flughafen geschafft, ist seine globale Ausbreitung eine Frage weniger Tage.

    Das ist der Fluch des modernen Flugverkehrs: Eine Reise um die Welt in 48 Stunden ist ohne weiteres möglich - welches Virus wird das Rennen machen? Ein neuer Influenza-Erreger mit Namen H5N1 ist ein guter Kandidat. In den vergangenen Jahren ist er in Asien aufgetaucht. Bislang stecken Menschen sich nur bei befallenen Tieren an. Schafft H5N1 aber den Sprung von Mensch zu Mensch, erweist er sich zudem als leicht ansteckend und tödlich, dann ist die Katastrophe da - Schätzungen reichen bis zu 28 Millionen Toten.

    Immerhin gibt es gegen H5N1 einen ersten Impfstoff. Was ein Keim anrichten könnte, den die Wissenschaft noch nicht kennt, deutete Sars an, die geheimnisvolle Lungenentzündung, die sich Anfang 2003 auf der ganzen Welt verbreitete; das Desaster blieb aus, doch die nächste Weltseuche könnte schlimmer verlaufen.

    Sars traf, so seltsam es klingt, auf eine ziemlich heile Welt, eine Welt, die sich zu wehren wusste. Das muss nicht immer der Fall sein. Um zu erahnen, wie und wie sehr die Welt aus den Fugen geraten kann, muss man den Blick weg von den Natur- und hin zu den Wirtschaftskatastrophen wenden. Bisweilen reichen ein paar Mausklicks in New York, London oder Tokyo, um Not und Elend zu erzeugen. Dort bilden sich die Preise für das wenige, was die Dorfbewohner südlich der Sahara oder in Zentralasien zu verkaufen haben: Kaffee, Kakao, Baumwolle, Zucker, Getreide. Der Verkauf der Kaffeebohnen beispielsweise ernährt weltweit 125 Millionen Menschen, meist Kleinbauern, in fünf Dutzend Ländern. 1997 war der Rohkaffee so teuer wie seit 20 Jahren nicht mehr. Kaum fünf Jahre später war der Preis niedriger als in dem gesamten Jahrhundert zuvor. Die Konsumenten im Norden erkannten das an Preisschildern mit angenehm niedrigen Zahlen, den Menschen im Süden ging es an die Existenz. Allein in Mittelamerika verloren nach Schätzungen der Weltbank 600.000 Kaffeebauern ihren Job. In Honduras hungerten Zehntausende Menschen, Kinder wurden wegen Unterernährung ins Krankenhaus eingeliefert.

    Schlimm genug - doch gemessen an anderen Wirtschaftskatastrophen ist der Verfall des Kaffeepreises eher ein kleineres Unglück.

    Am 2. Juni 1997 starrten die Devisenhändler in New York, Frankfurt, London, Tokyo und Singapur gebannt auf ihre Bildschirme: Der Wechselkurs des thailändischen Baht brach ein. Das war der Beginn der Asienkrise, der größten Wirtschaftskrise seit der Großen Depression in den dreißiger Jahren. In Thailand verdreifachte sich die Arbeitslosenrate, in Indonesien verzehnfachte sie sich. Millionen Menschen, die sich eben noch einer neuen Mittelschicht zurechneten, fragten sich plötzlich wieder, wie sie den Reis für ihre Kinder bezahlen sollten.

    Die Schuldenkrise in Lateinamerika 1982, Mexiko 1994, Ostasien 1997/98, Russland 1998, Brasilien 1999, Argentinien 2001/02: Nie waren so viele Länder der Welt in das globale Finanzsystem eingebunden - und nie taumelten so viele Länder, ja Erdteile in Wirtschaftskrisen. Stets war dem langfristig investierten und produktiven Kapital das Finanzkapital gefolgt, angelockt von ebendem Wohlstand, den es nun zu ruinieren sich anschickte. Denn Finanzkapital ist kurzfristig orientiert und seine Herren, die Fondsmanager und Spekulanten, neigen zu Herdenverhalten: Rennt einer los, so fliehen sie alle.

    Selbst der Small Talk an der Börse kann einen Erdteil in die Krise treiben

    Was treibt das Finanzkapital in die Flucht? Bisweilen genügen offenbar Diskursmoden, Börsianer-Small-Talk, schwer erklärbare Verschiebungen in der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Asienkrise wurde hinterher mit den hohen Leistungsbilanzdefiziten der südostasiatischen Staaten erklärt. Doch daran hatte sich jahrelang niemand gestört - bis das Problem unvermittelt in den Blickpunkt rückte und die Stampede auslöste.

    Wo schlägt die Krise als Nächstes zu? Bislang verdankt China sein rasantes Wachstum auch der Kontrolle des Kapitalverkehrs. Doch inzwischen zählt das Land zu den sechs größten Volkswirtschaften der Welt, da wird Abschottung schwierig. Je schneller sich China mit seinen vielen faulen Krediten dem internationalen Kapital öffnet, desto wahrscheinlicher wird eine Chinakrise.

    Aber es wäre Schlimmeres denkbar. Die USA sind hoch verschuldet, ihr Leistungsbilanzdefizit geht auf sechs Prozent zu, ein Wert, der bislang nur in kriselnden Entwicklungsländern gemessen wurde. Schon blieben Direktinvestitionen aus, ja, gutes Kapital fließt ab. Droht hier die nächste Stampede? Gerade hat Goldman Sachs untersucht, wie oft in Zeitungsartikeln über den Dollar das Wort Leistungsbilanzdefizit auftaucht. Seit Oktober tritt es häufiger auf. Und etwa seit November, da der Dollar gegenüber dem Euro von Rekordtief zu Rekordtief taumelt, ist es allgegenwärtig. Bis das Finanzkapital in Panik gerät, könnte man mutmaßen, ist es nur eine Frage der Zeit.

    Das wäre ein wirkliches Katastrophenszenario: Eine Welt, die infolge eines Dollarverfalls tief in einer globalen Wirtschaftskrise steckt, in der die Staatshaushalte aus dem Ruder laufen und die öffentlichen Gesundheitsausgaben überall drastisch gekürzt werden, in der die private Spendenbereitschaft erlischt, weil die Leute von eigenen Sorgen bedrückt werden - eine solche Welt wird von einem neuen, gefährlicheren Sars-Virus überfallen.* Folgt etwas aus alldem? Unter den Katastrophen der Zukunft dürften einige dem gewohnten Muster folgen: Bewohner armer Länder tragen die Folgen des Egoismus der Reichen. Doch in anderen Szenarien reißen die Armen die Bewohner reicher Länder mit in ihr Unglück.

    Vielleicht vergrößert diese böse Aussicht ihre Chancen, rechtzeitig Hilfe zu bekommen.

     
  2. Southernman

    Southernman Boarischer Rebell

    Global 2000 - Der Bericht an den Präsidenten, 1980 Nach drei Jahren intensiver Arbeit legte der Rat für Umweltqualität (Council on Environment Quality) im Juli 1980 dem damaligen Präsidenten der USA, dem Demokraten Jimmy Carter, den von der amerikanischen Regierung in Auftrag gegebenen Bericht "Global 2000" vor. Dieser Bericht sollte, so der Auftrag, "die voraussichtlichen Veränderungen der Bevölkerung, der natürlichen Ressourcen und der Umwelt auf der Erde bis zum Ende dieses Jahrhunderts" untersuchen. Der Bericht beschreibt und analysiert eine Reihe von Zukunftsproblemen, aufgegliedert nach Weltregionen, die zu erwarten und teilweise schon eingetreten sind. Schwerpunkte sind Bevölkerung, Bruttosozialprodukt, Klima, Wasser, Nahrungsmittel, Landwirtschaft, Wälder und Forstwesen, Energie und andere mehr.

    "Global 2000" endet mit der Perspektive:

    "Die Schlussfolgerungen, zu denen wir gelangt sind, sind beunruhigend. Sie deuten für die Zeit bis zum Jahr 2000 auf ein Potential globaler Probleme von alarmierendem Ausmaß (...) Weltweite Veränderung der Politik ist erforderlich, bevor sich diese Probleme weiter verschlimmern und die Möglichkeiten für wirkungsvolles Handeln immer stärker eingeschränkt werden (...) Angesichts der Dringlichkeit, Reichweite und Komplexität der vor uns liegenden Herausforderungen bleiben die auf der ganzen Welt in Gang gekommenen Anstrengungen allerdings weit hinter dem zurück, was erforderlich ist. Es muss eine neue Ära der globalen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Verpflichtungen beginnen, wie sie in der Geschichte ohne Beispiel ist."

    Präsident Carter beauftragte umgehend den Rat für Umweltqualität und sein Staatsministerium (State Department) damit, ein Handlungsprogramm zu entwickeln, das den in "Global 2000" aufgezeigten Problemen, die letztlich alle auf den sich bedingenden und verstärkenden Grundproblemen Bevölkerungswachstum, Ressourcenverknappung und Umweltzerstörung beruhten, effektiv entgegentreten sollte. Binnen eines halben Jahres lag dieses Programm vor: Der Bericht "Global Future: Time to Act" erstreckt sich auf nahezu alle in "Global 2000" angesprochenen Problembereiche. Folgende Maßnahmen werden vorgeschlagen:


    • Forschungsförderung (in fast allen angesprochenen Bereichen)
    • Finanzierung von Handlungsprogrammen (in mehr als der Hälfte der betrachteten Konfliktbereiche)
    • Gründung nationaler und internationaler Beraterkommissionen
    • Einberufung nationaler und internationaler Konferenzen
    • Stützung und Steuerung privatwirtschaftlicher Initiativen, die den im Bericht definierten amerikanischen Interessen (u.a. Sicherung der Führungsposition der USA unter den westlichen Industrienationen) entsprechen
    • Verabschiedung internationaler Resolutionen, Zielprogramme und Richtlinien.
    Unter dem neuen konservativen US-Präsident Reagan wurde das Handlungsprogramm nicht weiter verfolgt, der Rat für Umweltqualität völlig umbesetzt und die meisten wissenschaftlichen Mitarbeiter später entlassen.


    Also, geniest das schöne Leben, solange es noch geht! Die Zeichen an der Wand gibt es schon längst.
     
  3. ~grof~

    ~grof~ Member

    dann Copy&Paste ich in diesen Thread mal eine Mail aus der Liste:

    Datum: Sun, 04 Feb 2007 19:03:28 +0100
    Von: Alexander Czogalla <AutorenHaus@web.de>

    CC:
    Betreff: KLIMAKATASTROPHE

    KLIMAKATASTROPHE



    "Wir können jetzt mit großer Sicherheit sagen, dass die Aktivität der Menschheit zur
    Erwärmung beigetragen hat."

    Tatsache! Das also ist das Ergebnis des Klimamarathons in Paris. Als hätten wir es
    nicht schon gewusst...

    Weltklimabericht:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,463865,00.html


    Im Ernst: wir stehen vor einer Umweltkatastrophe und bekommen "keine zweite Chance".

    Außerdem können wir davon ausgehen das wir nur einen Prozentsatz dessen erfahren was
    wirklich auf uns zukommt.

    Doch was können W I R tun?

    Es sind nämlich nicht nur die a n d e r e n.

    Deutschland steht auf Platz 5. der Umweltverschmutzer in Sachen CO2.

    Neben Kraftwerken und Schwerindustrie ist das Auto der Umweltkiller Nr. 1.

    Also verkaufen, verschrotten, stehen lassen oder zumindest weniger fahren.

    Falls ihr es doch nicht über das Herz bringt: boykottiert wenigstens ESSO !!!

    (Tochterfirma von Exxon. Im übrigen die größten Irak-Kriegstreiber der Bush-Regierung).

    Denn die haben "Kopfprämien" für Wissenschaftler ausgelobt,

    die das Gegenteil von dem behaupten sollen, was auf dem Umweltgipfel festgestellt
    wurde.

    Mit anderen Worten: die Ölindustrie fordert zum Lügen auf (auch nix neues!).

    W I R zum Boykott. Deshalb: Keine Produkte mehr von Esso oder MobilOil.


    Mehr INfo unter: Exxon
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,463887,00.html

    US-Regierung bedroht Wissenschaftler:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,463317,00.html


    Schickt die Mail an alle, von denen Ihr glaubt das sie noch in der Lage sind sich zu
    wehren.

    Jacques Chirac forderte in Paris angesichts der unheilvollen Warnungen gleich zu
    einer "Revolution zur Rettung der Erde" auf.

    Wann wurde man schon mal von ganz oben zum Widerstand eingeladen?

    Was jetzt zählt ist Euer Engagement und Eure Kreativität. Ideen zum Umweltschutz
    gibt es im Netz genug.
     
  4. ~grof~

    ~grof~ Member

    Auto stehen lassen, das ist doch was wo die Leute hier am ehesten noch selbst Einfluss nehmen können, oder?
     
  5. ~grof~

    ~grof~ Member

    Mysteriöses Bienensterben in den USA
    In den USA lässt eine Krankheit bis zu 80 Prozent aller Bienenvölker verschwinden. Dies gefährdet bei vielen Nutzpflanzen die Ernte.

    Der Bienentod erscheint als neuerliches Symptom des Niedergangs von bestäubenden Tierarten, den Forscher weltweit beobachten. Dies kann die Ernährung der Menschen gefährden.

    »Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben«, sagte Albert Einstein

    (irgendwo aus den Weiten des Internets)
     
  6. YinYangFish

    YinYangFish Senior Member

    @grof: Vielleicht hat es ja was mit den in den Staaten meines Wissens nach schon recht weit verbreiteten Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu tun. Was manchen "Schädlichen" beabsichtigt schaden soll, tut den Bienen vielleicht auch nicht gut - spekuliere ich jetzt mal einfach ins Blaue...
     
  7. ~grof~

    ~grof~ Member

  8. ~grof~

    ~grof~ Member

    apropos gentech,

    gestern im TV eine Frau gesehen, die meinte an Gentech sei doch nichts besonderes. Wir würden eh keine wilden Pflanzen essen, das sei alles gezüchtet und Gentech sei auch nichts anderes.

    Pff ...
     
  9. YinYangFish

    YinYangFish Senior Member

    @grof: Tja. Solange man den Leuten den Unterschied nicht erklärt, sieht das eben auch recht ähnlich aus. Nur dass die gezüchtete Pflanze eben noch auf natürlichem Wege wird, wie sie ist, während in die Gentech-Pflanze fremde Genanteile z. T. ja völlig zufällig in die DNS "geschossen" werden.
     

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